Disturbed - The Sickness

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Image: iTunes

Mit Disturbed bin ich diesmal wieder auf der härteren Seite vom Musikgeschack. „The Sickness“ von 2000 ist wohl das beste Album von Disturbed, von denen leider danach zwar noch guter Nu Metal aber leider kein besserer mehr kam Happy

Voices knallt gleich gut rein, mit nem eingängigen Refrain. Nummer 2, „The Game“ fängt sehr synthiemässig an, man könnte fast meinen, hier kommt Disco, aber dann schreit Dave Draiman auch gut los, und knall wieder ornlich. Besonders gefällt mir eigentlich am ganzen Album die Stakatogitarre, die durchweg fette Riffs brettert. Jeder der mal versucht hat, das nachzuspielen und gleichzeitig zu Singen, weiss, was ich meine Happy

„Stupify“ ist einer der bekannteren Songs. Das Gummiband im Genick federt gemächlich Happy Hier wieder eine ruhigere Strophe, und ein Babababababa Refrain. Danach dann der wohl bislang erfolgreichste Song von Disturbed, und auch immer noch mein absolut Favorite von ihnen: „Down with the Sickness“. Hier sind die Gitarren dann auch kompromisslos gebrettert, und der Gesang ist von melodisch bis Shouting in der ganzen Bandbreite vertreten. Auch wenn fast die ganze Zeit nur auf dem E rumgeschrammelt wird, hat der Song was, was einen einfach mitreisst.

Mit „Violence Fetish“ flacht das ganze dann allerdings ein wenig ab, im Gegensatz zu „Sickness“, nervt der Song nach einer Weile. „Fear“ fängt mit Drumloops an, die aber nach dem Intro schon gleich wieder vergessen sind. Hier krachts dann wieder Nu-Metalig. Den Refrain schreit man gerne mit. „Numb“ finde ich persönlich ein wenig seltsam. Der Versuch hier ein wenig psychedelisch rüberzukommen scheitert irgendwie, auf der anderen Seite bringt’s ein wenig Chill-Faktor auf die Scheibe. „Want“ macht am Anfang erstmal Pause, knallt dann aber gewohnt Bretthart in die Knochen. Die Bass-Linie kommt gut im Kontrast zu den Gitarren in der Strophe. Könnte alles aber meinen Geschmack nach etwas schneller gespielt werden. So mitabhottffaktormässig Winking
Das „schneller“ wird mir dann mit „Conflict“ erfüllt. Erst denkt mann, wer ist bloss diese „Anna Mae“, ach nee: Enemy Winking Nette Durchschnittsnummer.

„Shout 2000“... mmmm bin ja immer etwas skeptisch, was Cover Songs angeht. Aber wenn ich mir das recht überlege, welche Version ich von Shout lieber höre, dann auf jeden Fall diese hier Happy Droppin’ Plates fetzt dann den Nu wieder ins Metal. das gerappe nehm ich ihm aber irgendwie nicht ab. Versuchen hier bischen auf Body Count zu machen. Ok, gelingt. Mit „Meaning of Live“ sind wir hier auch schon am Ende des „Offiziellen“ Albums. Here „we gonna get phycho“, der Text ist hier wie auch allgemein sehr ausgefeilt, und es lohnt das Booklet zu lesen. God of the mind ist neu Aufgenommen vom Album für den Soundtrack „Valentine“, fügt sich aber auch gut in „The Sickness“ ein. Danach kommen als Bonus noch 4 Live Aufnahmen von „Stupify“, „The Game“, „Voices“, „Down with the Sickness“. Hier muss ich sagen merkt man dann wie „overproduced“ das Album ist. Live fehlt ihnen dann doch eine Menge.

Fazit: Sehr solides und stimmiges Album, das aber gerne auf das Bonusmaterial hätte verzichten können (darum unten auch der iTunes Link auf das Album ohne Bonus). Trotzdem wegen mangelnder Langeweile auf dem Album 4 Pokies!


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