Megaherz - Heuchler


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Megaherz - Heuchler (Bild: iTunes)

Die Metaller mit dem rollenden "r" hatten vor einigen Jahren ein zwei erfolgreichere Singles (z.B. "Miststück" und "5. März") um dann lange Jahre auf die Suche nach einem neuen Sänger zu gehen. Ab 2007 war nun in der Band kein Stein mehr auf dem anderen, und von der Originalbesetzung der Musiker war keiner mehr übrig. Nichtsdestotrotz erfordert es doch ein gewisses Durchhaltevermögen und Leidenschaft zur Musik, nach so vielen Positionswechseln in der Band den Betrieb immer noch aufrecht zu erhalten. Nun kam 2008 das Werk "Heuchler" in die Läden, und Megaherz schaffen es zumindest Soundtechnisch an die Vorgänger anzuknüpfen.

Trotzdem sind natürlich Unteschiede vorhanden. Der aktuelle Sänger Alexander „Lex“ Wohnhaas klingt dann doch eher weniger wie Till Lindemann, sondern teils eher wie "Das letzte Einhorn" von In Extremo. Dennoch behalten die Texte den gleichen Tiefgang wie schon die frühen Werke.

Für meinen Geschmack ist zwar der Bombastsound gut getroffen, jedoch bleibt es beim längeren Hören recht eintönig. Ein richtiger Kracher wie "Miststück" fehlt. So bleibt abzuwarten, ob Megaherz sich nach den schwierigen Jahren doch wieder fängt, und zur Form von "Herzwerk II" aufschliesst. Ein guter Anfang ist jedenfalls gemacht, daher gibt's von mir immerhin:
Megaherz - Heuchler - 3.4 logopokylogopokylogopoky

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