Saltatio Mortis - Aus der Asche

saltatio mortis
Image: iTunes

Saltatio Mortis, was mittels meines schlechtem Latein übersetzt soviel heisst wie„Totentanz“, hab ich irgendwie rein zufällig als „andere kauften auch“ im iTunes entdeckt. Nachdem zwei „favorite Bands“ aus Ende 90er und den frühen 2000er Jahren so langsam an Kreativität verlieren (gemeint sind hier „In Extremo“ und „Subway to Sally&ldquoWinking, dachte ich vor dem Reinhören erst mal so ungefähr „och nee, nicht schon wieder so möchtegern Mittelaltermettler“, allerdings klang das reinhören dann doch so interessant, dass ich doch auf den „Kaufen“-Button klickte.

Juhu! Es schallt einem fröhliche mittelalterige Rockmusik entgegen, die an „die guten alten Zeiten“ von In Extremo erinnert. Die Leadgesangstimme ist noch nicht so verbraucht wie beim „letzten Einhorn“ von In Extremo, man nehme die Sänger von Schandmaul, Subway to Sally und In Extremo, rühre kräftig um, und man erhält „Alea den Bescheidenen“ Happy

Das Album „Aus der Asche“ ist bereits aus 2007, so das möglicherweise in nächster Zeit ein Nachfolger zu erwarten ist. Saltatio Mortis hat ausserdem schon 6 weitere Tonträger publiziert, umso mehr freut es einen, dass hier doch die Spielfreude noch deutlich hörbar ist.

Als Anspieltip finde ich „Spielmannsschwur“, „Uns gehört die Welt“ (gut zum Mitsingen Happy, und die schöne Ballade zum Schluss „Nichts bleibt mehr“, welche schlicht gehalten nur mit Gitarre und mehrstimmigen Gesang in die Blutbahn geht.

Die Erfahrung der Totentänzer auf diversen Mittelaltermärkten ist auch auf diesem Album hörbar, wenn auch man sich hier auf wenige Intro’s, Zwischenspielen, und einem ganzen Song „Choix Des Dames“ (Damenwahl) beschränkt. Das ist auch gut so, denn sonst ginge der rockig-melodische Drive verloren.

Aufnahmetechnisch gäb’s noch das eine oder andere zu verbessern, der verzerrte Gitarrensound gefällt mir persönlich nicht so gut, zu viel Effekt drauf, ein wenig mehr „rohe Röhre“ hätte dem ganzen noch ein wenig mehr Pfeffer gegeben. Der Gesang hingegen kommt sehr klar, ist gut abgestimmt, und führt einen gut durch das Album. Überhaupt kann man die Platte (oder mp3s Happy gut durchhören, und dass sich ein „uäääh“ zwischendurch einstellt (ok, es sei denn man mag keine Dudelsäcke und E-Gitarren Happy

Fazit:
ja, wo kommen denn die her? Machen eigentlich nur das, was die anderen auch machen, aber irgendwie mit mehr Spass, und Energie, und drum gibt’s bei poky.de auch ne Menge Pokies Happy


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