Creed - Full Circle

Cover: iTunes
Da Alter Bridge ja letztens von mir einen Haufen Lob bekommen hat, bekommt Creed nun zumindest die gleiche Chance, ein paar Pokies abzuräumen.
Leider schaffen Tremonti und Stapp nicht ganz so das Durchbruchsalbum, wie manche vielleicht erwartet haben. Die Froschstimme von Stapp leiert die gewohnten Melodien von den Vorgängeralben herunter. Die Kompositionen heben sich nicht wirklich von den anderen Creed-Alben ab. Die Gitarren klingen genau gleich wie immer.
Trotzdem, oder gerade deswegen schafft es „Full Circle“ in die Top 10 Album Charts in Deutschland und sogar auf Platz 2 in USA.
Für mich nicht ganz klar warum. Creed hat zwar eine grosse Fangemeinde, der grosse Hit ist aber nicht dabei, und sie versuchen halt, alles so wie „Arms wide open“ tönen zu lassen.
Ja, das Album ist gut aufgenommen. Aber alles an dem Album war irgendwie schonmal da. Einzig „Bread of shame“ versucht ein bisschen metalliger zu sein. Am besten gefällt mir noch „Time“, auch wenn es harmoniemässig schon so oft verwendete Themen hat.
Also. Fazit: gut durchhörbar wie immer. Aber nix neues. Warum gab es also dieses Re-Union Album? Keine Ahnung. Gäbe es die anderen Creed-Alben nicht, würde ich mehr Pokies geben, aber so sind’s dann doch nur drei.
Creed - Full Circle - 3.5
iTunes Link 
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